Mein Lebenslauf

Kindheit

Mein Name ist Florian Rehnisch. Ich wurde im Mai 1978 in Göttingen geboren. Schon bald zog ich mit meinen Eltern nach Seulingen. Dort habe ich die meiste Zeit meines Lebens verbracht.

Ich ging in Desingerode in den Kindergarten und ab 1985 in die Grundschule Seulingen. Da ich wie die meisten Eichsfelder katholisch bin ging in 1988 das erste Mal zur Kommunion. Im Jahr der Grenzöffnung wechselte ich auf die Orientierungsstufe der St.Ursula-Schule in Duderstadt.

Insgesamt drei Mal hab ich an Ferienfreizeiten der Bezirksstelle der katholischen Jugend Duderstadt auf Priwall an der Ostsee teilgenommen.

Jugend

Seit 1991 ging ich auf das Eichsfeld Gymnasium Duderstadt. Dort war ich einige Zeit Klassen- und Schulsprecher und lernte die Fremdsprachen Englisch, Latein, Französisch und sogar ein wenig Polnisch, da wir 1997 eine Studienfahrt nach Kartuzy und Danzig unternommen haben.

Nebenbei hab ich im duderstädter Jugendchor sowie im Probsteichor mitgesungen. Seit 1997 habe ich eine Pfadfindergruppe mitgeleitet, mit wöchentlichen Treffen und mehreren Fahrten. 1997 habe ich eine dreiwöchige Ferienfreizeit in Irland mitgemacht.

1998 habe ich Abiturprüfungen in den Fächern Kunst, Mathematik, Biologie und Politik abgelegt. Mein Durchschnitt lag bei 2,5.

Erwachsen?

Ab Sommer 1998 habe ich meinen Zivildienst in der Heimstatt Röderhof bei Hildesheim abgeleistet, einer Einrichtung für geistig behinderte Kinder und Jugendliche.

Seit 1999 habe ich an der TU Braunschweig Informatik studiert. Zunächst ging es einigermaßen gut, nur seit 2001 nahmen psychische Probleme zu, so dass ich seither keine Scheine und Prüfungen gemacht habe. Seit 2001 sang ich im Uni-Chor. Von April 2000 bis August 2004 hatte ich ein Apartement im Studentenwohnheim Affenfelsen, offiziell APM.

Nachdem ich mich lange mit dem Amiga beschäftigt habe und durch die Uni zu Unix kam, benutze ich seit 2003 fast ausschließlich Debian GNU/Linux.

Ende 2005 musste ich einsehen, dass das Studium nicht mehr voran geht und habe mich exmatrikuliert.

Von Anfang 2006 bis Mai 2009 wohnte ich im Übergangswohnheim der Göttinger Werkstätten. Das letzte Jahr engagierte ich mich als Heimbeirat.

Im März 2006 habe ich mich für eine medizinische und berufliche Reha für psychisch Kranke beim IFAS Göttingen beworden, wurde aber abgelehnt, da ich nicht stabil genug gewesen sei. Daraufhin habe ich zunächst bis Oktober 2006 ambulante Arbeitstherapie im Wäschelager des NLKH Göttingen gemacht. Von September bis November 2006 war ich in der Töpferei der Brockensammlung. Anfang 2007 war ich in der Tagesstätte Trialog der Göttinger AWO. Von Juni 2007 bis Januar 2008 war ich wieder im Wäschelager des NLKH, bis dort die Wäscheversorgung umgestellt wurde, und diese Therapieplätze wegfielen. Im Oktober 2007 habe ich ein paar Tage bei den Göttinger Werkstätten im Elliehäuser Weg gearbeitet, dort hat mir die Arbeit aber nicht zugesagt. Anfang 2008 habe ich mich dann um Aufnahme bei My Worx beworben. Dies wurde aber von Herrn Böning vom Reha-Team der Arbeits-Agentur Göttingen abgelehnt, ich sei nicht fit genug für die Arbeit in einer Behindertenwerkstatt.

Seit August 2005 war ich diverse Male im NLKH / Asklepios Göttingen zu stationärer Behandlung. Dort habe ich im Herbst 2005 im Rahmen der Arbeitsdiagnostik die Buchbinderei kennen gelernt.

Seit Mai 2009 wohne ich auf Hof Windheim des Projekts Probsthagen bei Stadthagen. Zunächst war ich in der Hauswirtschaft, seit Anfang November bin ich in der Landwirtschaft.

Hobbymäßig übersetze ich technische Anleitungen im Linux-Umfeld vom Englischen in Deutsche und erlerne zur Zeit die Programmiersprache Perl.

Für meinen weiteren Lebensweg stelle ich mir vor, irgendwann den Fachinformatiker zu machen und in einem Rechenzentrum als System-Administrator zu arbeiten.


Stand: 01.11.2009. Florian Rehnisch <eixman@gmx.de>